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Daniel Fienes Weblog: fiene & leser an die macht

  • Jens · 3 years ago
    ... weil es dann - je nach Verbreitung deines Blogs - unter Umständen sogar jemand mal liest. Außerdem kann man es sich in seine Vita reinschreiben. Und man kann sich beinahe als Autor/Journalist bezeichnen.

    PS: Ist dein Email-Notifikations-Plugin von unterbezahlten Greencard-Empfängern gemacht worden oder in der Projektwoche der lokalen Grundschule? "Yes, send me email when someone replies." ;)
  • britta · 3 years ago
    geht es um den "fehlenden" artikel? dann werfe ich mal mein sprachwissenschaftliches halbwissen (bzw. eigentlich fast völliges unwissen) ein und behaupte, dass "email" ja u.a. mit "e-post" übersetzt werden kann und dann nicht zählbar ist und deshalb keinen artikel braucht...(?)
  • Fidbert · 3 years ago
    ich denke mal, das vorbild bzw. die "inspiration" ist das hier:
    http://tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,O...
    vielleicht deshalb auch die suche nach "20 millionen" mitgliedern, ohmynews hatte zum zeitpunkt des artikels schon knapp 40.000.
    ich persönlich finde die idee eher unvorteilhaft, genau wie damals die einführung von news auf wikipedia (genau wie ich wikipedia generell oft sehr fragwürdig finde). bürgerreporter schön und gut und dann haben ja auch alle ein schönes hobby, aber nachrichten auf bürgerfunk- oder dorfhomepageniveau?
    ich merke gerade, dass ich uns ans eigene bein pisse und breche diesen kommentar hier ab.
  • daniel · 3 years ago
    Readers Digest in der Vita? Das macht doch keinen Sinn. Dann kann ich einen Leserbrief an den Spiegel schreiben und mir das dann auch in meinen CV packen. Es ist doch bekannt, dass jeder Artikel für RE schreiben kann und dass die freigeschaltet werden, sobald diese einigen Kriterien entsprechen.

    Zu den Bürgerreportern fällt mir ein: Ich finde das Thema eigentlich sehr spannend. Existierende Medien werden da demnächst spannend "ergänzt" oder "bereichert" durch die Bürgerreporter. Aber auf keinen Fall ersetzt.
  • Jens · 3 years ago
    Zu den Bürgerreportern: da ist natürlich eine zentrale Frage: was ist "Senf" und was ist "Nicht-Senf". Ich glaube, z.B. ein Politologe, Wirtschaftswissenschaftler oder Jurist kann als Bürgerreporter einen wesentlich qualifizierteren Senf abgeben, als ein Journalist, der sich alles nur oberflächlich angelesen hat und dessen Äußerungen dann nur aufgrund seiner Berufsbezeichnung als Nicht-Senf angesehen werden. Das ist im Grunde die immerwährende Klowände-Diskussion. Ob aber gerade diese qualifizierten Menschen sich an diesem Projekt beteiligen, ist eine ganz andere Frage und in meinen Augen eher zweifelhaft. Zumeist sind solche Projekte ja doch um sich selbst kreisende Mini-Universen der immer gleichen geltungsbedürftigen Halbgescheiten.
  • daniel · 3 years ago
    Jens, im Prinzip hast du Recht. Aber bei Qualifizierten ist oft das Problem, dass die es so erklären, dass man es als Fachfremder nicht mehr versteht. Die Gefährliche-Halbwissen-Problematik halt.

    Ich überlege ob ich einen Readers Edition Selbstversuch unternehmen soll. Also anmelden, schreiben und gucken was passiert. Vielleicht für ein paar Wochen und dann hier im Blog darüber berichten. Vielleicht bekomme ich dann zu einer Erkenntnis über die Nützlichkeit des Readers Edition Autoren Daseins.
  • Jens · 3 years ago
    Nicht alles ist so einfach, dass man es allgemeinverständlich wiedergeben kann, ohne dass es falsch wird. Soll man es dann trotzdem so vereinfachen, dass alle anderen zumindest das Gefühl haben, es verstanden zu haben, obwohl sie im Grunde immer noch genausowenig Ahnng haben wie vorher Sich anzumelden und auszuprobieren wäre wahrscheinlich der einzige wirkliche Weg, eine qualifizierte Stellungnahme zu dem Thema abzugeben. Ich werde mir aber wohl eher von Zeit zu Zeit das Endergebnis zu Gemüte führen ;)